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LandFrauenverein
Heiligkreuzsteinach
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Chronik
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Immer wieder kam bei Versammlungen des Bauernverbandes die Frage nach der Gründung eines Landfrauenvereins in Heiligkreuzsteinach auf. Besonders der Vorsitzenden des Kreisverbandes Heidelberg-Sinsheim, Gudrun Laible, war das ein großes Anliegen.
Und so kam eines Tages, genau gesagt am 3. Juli 1984, bei Heinrich Eisenhauer, dem Obmann der örtlichen Bauern, ein Brief an, in dem es hieß:
„Sehr geehrter Herr Eisenhauer, ….ich würde gerne einmal mit Ihnen oder auch einer Gruppe Frauen die Arbeit der Landfrauenvereine und des Landfrauenverbandes vorstellen. Vielleicht kann ich nach telefonischer Absprache einmal zu Ihnen kommen?“ Man vereinbarte den Termin für eine Informationsveranstaltung, die am 27. November1984 im Gasthaus „Goldner Hirsch“ zustande kam.
15 Frauen fanden sich ein und ließen sich von Frau Laible über Ziele und Arbeitsweise eines Landfrauenvereins berichten. Am Ende dieses Abends stand fest: „Wir wollen uns in einem Landfrauenverein organisieren.“
Heinrich Eisenhauer organisierte die Gründungsversammlung, die am 22. Januar 1985 im Beisein der Kreisvorsitzenden Gudrun Laible, der Schriftführerin Elfriede Brecht, dem Vorsitzenden des Bauernverbandes Heidelberg-Sinsheim, Gerd Hockenberger und Bürgermeister Rudolf Lützelschwab im „Goldnen Hirsch“ stattfand.
Zur 1. Vorsitzenden wurde Anni Seifert gewählt, 2. Vorsitzende wurde Ilse von Wedel, Kassenverwalterin Beate Elfner, Schriftführerin Evelyn Fitzer und Beisitzende Christa Ewald.
Frau Laible machte dem neu gegründeten Verein ein Chronikbuch zum Geschenk, in dem alle wichtigen Ereignisse im Vereinsleben festgehalten werden sollten (was bis heute auch ausgiebig genutzt wird). Bürgermeister Lützelschwab setzte sein Versprechen auf Unterstützung gleich in die Tat um, indem er nämlich persönlich pro Gründungsmitglied 10 DM für die Vereinskasse spendete.
Im Gründungsjahr 1985 traten folgende Frauen in den Verein ein:
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Rege ging das erste Vereinsjahr weiter mit Vorträgen über Island und China, einen Ideenaustausch über das Thema „Ostern“ („einige Frauen bringen kunstvolle Backwerke oder Osterschmuck mit“, so das Chronikbuch). Daraus entstand dann die alle zwei Jahre stattfindende Osterfeier mit einem wundervollen und reichhaltigen Büffet. Weitere Themen waren: Ernährung, Heilkräuter, Chemie im Haushalt, „Was bedeutet Heimat für mich“. Im Juli 1985 gab es eine Abendwanderung zum Cafe „Talblick“ in Wilhelmsfeld; beim Erntedankfest der Evangelischen Kirchengemeinde wurden die ersten Erntesträuße und Erdbeermilch verkauft.
Der erste Jahresausflug ging am 22. April 1986 nach Erbach und Michelstadt mit einem Besuch des Elfenbeinmuseums in Erbach, einer Stadtführung in Michelstadt und dem Besuch des Spielzeug- und des Odenwaldmuseums.
Inzwischen ist der Jahresausflug im Frühjahr zu einer festen Einrichtung geworden. Allerdings haben sich Bauernverband, Forstbetriebsgemeinschaft und Landfrauen zusammen getan; und in dreijährigem Turnus wird der Ausflug jeweils von einem Verein für alle vorbereitet.



